Über die Zukunft des AST wird derzeit verhandelt

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Stellten im Januar das neue Online-Buchungssystem vor: Uta Schauf (NVV), Stefan Schaller (EWF-Geschäftsführer), Landrat Dr. Reinhard Kubat, Alfred Protzek (EWF-ÖPNV), Bürgermeister Karl-Friedrich Frese und Nicole Kalaba (Taxi Team Korbach). Foto: EWF

Waldeck-Frankenberg. Die EWF, die im Landkreis den Linienverkehr organisiert, führt derzeit Gespräche, um den Betrieb der Linien des Anruf-Sammel-Taxis in Korbach und Frankenberg weiterhin zu sichern.

Alfred Protzek: „Für den Raum Korbach wurden die Linien des Anruf-Sammel-Taxis in drei Lose aufgeteilt.“

Eine öffentliche Ausschreibung läuft seit Anfang Dezember. Ende Januar soll die Vergabe entschieden sein. Der Betrieb der AST-Linien ist bis Ende März 2012 gesichert. Protzek: „Für den Raum Frankenberg wurden die AST-Linien ebenfalls in drei Lose aufgeteilt. Allerdings konnte bislang nur für den Bereich Haina/Gemünden die Vergabe erfolgen. Für das Obere Edertal und den Raum Frankenberg, wurden keine Angebote abgegeben.“ Dort endet am 31. Januar 2012 der gesicherte Betrieb.

„Aussichtsreiche Gespräche“, so die EWF, werden derzeit mit weiteren Partnern für den Raum Frankenberg geführt und ein reibungsloser Übergang ist angedacht.

Einen drohenden Ausfall des Anruf-Sammel-Taxis in Frankenberg werten die Jungen Liberalen als fehlendes Engagement des Landkreises. „Sowohl für Jugendliche als auch für Senioren stellt das AST einen Fixpunkt im öffentlichen Personennahverkehr dar, der nicht verschwinden darf“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Elias Knell.

„Zuerst wurde das Fifty-Fifty-Taxi genommen und jetzt ist kein Engagement für das Anrufsammeltaxi erkennbar. Landrat Kubat ist zwingend gefordert, sich für den Erhalt einzusetzen, denn ein weiteres Absterben des ÖPNV wäre eine Horrorvision für den Kreis.“

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Über Marcus Althaus

Redakteur | Eder-Diemel Medien GmbH

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1 Kommentar

  1. Also ich finde es eine wahrliche Schande, viele Jugendliche und ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen sind auf das AST angewiesen. Das der Landkreis so wenig Rückrat besitzt um dieses Projekt zu unterstützen ist eine Schande. An vielen Stellen im Kreis wird unnötig Geld ausgegeben und niemanden interessiert dies, aber bei einer “Schweinerei” wird leider nichts unternommen. Traurig, sehr traurig.

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